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Delligsen Gemeindekurier

 

GemeindekurierDelligsen

 

Konzert am 2.Juli 2011 in der St.- Georgs-Kirche, Delligsen

 

Simon & Garfunkel-Revival-Band

LiederZeit füllt ein zweites Mal die Kirche…

 

Die Anspannung in der Vorbereitungsphase war groß, und dann war es endlich so weit! Am 2.Juli standen die ersten Besucher schon 1,5 Stunden vor Konzertbeginn vor der Kirche. Kurze Zeit später bildete sich die Warteschlange schon bis zur Haupt-straße! Beim Betreten der Kirche bezauberte einen die Stimmung in der blau-rot    beleuchteten Kirche (es erstaunt mich immer wieder, wie Licht einen Raum verändern kann). Als ungefähr 320 Musikfreunde Platz gefunden hatten, war es gleich das erste Lied, welches die Zuhörer offensichtlich entführte. Lieder wie z.B. „Homeward bound“ und Scarborough fair“ waren einfach schön anzuhören. Diese Musik, frei von elektrischen Beats, fesselte das Publikum das ganze Konzert über.  Die vielen Evergreens im ersten Teil bedurften keiner Ansage.

Die ersten Klänge der Gitarre, und wahrscheinlich waren die meisten schon entführt in alten Erinnerungen. Wenn dann aber doch mal eine Ansage nötig war, geschah dies mit Witz und charmanten Akzent. So war nicht nur gute Musik zu hören, der Abend hatte auch einen hohen Unterhaltungswert. „El Condor Pasa“ gab den Fans endlich die Gelegenheit mitzuklatschen. Die Flöte belegte die Vielseitigkeit der Revivalband. Beim von der Geige begleiteten „Boxer“ gab`s dann noch mal eine Steigerung und die Masse sang mit. Wer jetzt noch keine Gänsehaut hatte, hatte bei „Bright eyes“ keine Chance mehr sich dagegen zu wehren. Guido Reuter saß solo am Klavier und sang voller Gefühl..

Eine Eigeninterpretation von „Cecilia“ schickte die Zuhörer rockig in die Pause. Dort gab es bei miesen Wetter die Gelegenheit sich mit Getränken und Lachsröllchen für die zweite Halbzeit zu stärken.

Nach der Pause spürte man, dass die Besucher die Fortsetzung kaum erwarten konnten. Durch die einsetzende Dunkelheit wurde die Stimmung in der Kirche noch eindrucksvoller und, wie geht es einem, wenn dort jemand singt „…..Jesus loves you more than you will know…“ wenn dort im Hintergrund der Jesus hängt? So wurde man quasi im Laufe des Abends aus dem Raum Kirche entführt.

Vielleicht waren es auch die eher unbekannten Stücke im zweiten Teil, die einen gefangen nahmen. Bei „You can call me Al“ waren es fantastische Bassriffs und beim nächsten Lied ging es mit der Trommel, Bass und Klavier richtig ab. Der Einsatz der Knicklichter ließ ahnen, dass das Ande nicht mehr weit war, Doch die Aussicht auf ein Wiedersehen mit diesen fantastischen Musikern ließ spontan Applaus auf-brausen.

 

Danke an Rolf Ahrens, den Organisatoren, und an Michael Frank, Guido Reuter + Sebastian Fritzlar (die Ein-Mann-Band). Und wer mal reinhören will:               www.sg-revival.de

 

Karin Feichtinger